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NRZ - Dienstag, den 21.12.2011
Der Chor "Haste Töne" verbreitete im Konzert in der Evangelischen Stadtkirche
NRZ - Dienstag, den 12.07.2011
"Haste Töne" überzeugte in Lohberg mit Musical- und Filmmusik. Am Ende
ENDE
Lieder für Himmelsboten
gute Laune mit vielen Mitmach-Liedern
DINSLAKEN.
Alle Jahre wieder gibt der gemischte Chor "Haste Töne" sein Jahresabschlusskonzert
in der ev. Stadtkirche Dinslaken. Und wen wundert es, dass "Alle Jahre wieder" von Chorleiter
Rainer Stemmermann als Latin-Stück dirigiert wird. Der Chor swingt, das Publikum singt,
Stemmermann lässt die Bassläufe auf dem Klavier wie eine Rumba grooven.
( Anmerkung des Chores: Es war zwar das Lied "Ihr Kinderlein kommet, sonst aber richtig:-)
Am Montagabend bescherten "Haste Töne"den zahlreichen Zuhörern in der bis hoch zur Empore gefüllten Kirche
Gospels und "gospelähnliche" Liebeslieder, Stücke, die von Engeln erzählen und Weihnachtliches
aus aller Welt.
"Der Trend geht dahin, dass wir den Chor ins Publikum verlegen", erklärt Rainer Stemmermann und lässt singen: "Siehe, ich sende einen Engel vor dir her" wird zum Kanon für die Männer
unter den Zuschauern, den Frauen, dem Chor. "Ich habe die Empore vergessen", ruft der
Chorleiter am Ende des mehrstimmigen Gesangs aus. Die oben sitzen, dürfen nun alleine singen.
Ganz alleine singt auch Eva Seuken. Rainer Stemmermann begleitet ihre Version von
"Nothing at all" am Klavier. "Das ist unser neuer Programmplatz, wir stellen Dinslakener Talente vor".
Zum Abschluss Stille Nacht
Gebete und Liebeserklärungen, Weihnachtslieder und Pop. Was die Songs
verbindet, ist der persönliche Stil des Chores: amerikanisch geprägt, mit weichem Klang und viel Gefühl, stets gut gelaunt. Vom Gospel "We lift our hands" zur Pop-Ballade
"You raise me up" sind es nur ein Harmoniewechsel und ein paar im Off-Beat mitgeklatschte Takte.
Im Zentrum des Konzertes stehen Engel. Himmlische und menschliche.Und zum Abschluss dieses Programmteils steht "Angel" von Robbie Williams. Es ist der abwechslungsreichste
Chorsatz des Abends. Die Strophen, deren tragende Melodie einmal von den Frauen und einmal von den Männern gesungen wird, sind unterschiedlich arrangiert, die abschließende , vielstimmige Coda ist neu und überraschend. Entsprechend die Reaktion des Publikums, die vom Chor mit a capella-Gesang und rhythmischem Klatschen beantwortet wird.
Ganz traditionell dagegen der Sternsinger-Standard "Engel auf den Feldern singen".
"Feliz Navidad" und zum Abschluss Stille Nacht, verschränkt in ein englischsprachiges Lied.
Der Eintritt zum Konzert war frei,stattdessen wurde für die Aktion des deutschen Chorverbandes
"Wir sind ganz Chor für Unicef" gesammelt. Ein Konzert also für eine gute Sache.
Mehr als bedenklich war jedoch die Wiederaufnahme von "Let it snow". "Als wir das Stück im letzten Jahr zum Abschluss gesungen haben, fing es an zu schneien und hat sechs Wochen nicht mehr aufgehört", erklärt Rainer Stemmermann und scherzt: "Das passiert dieses Mal nicht". Warum aber fiel dann noch in der selben Nacht der erste Schnee des Winters in Dinslaken? bes
Konzert Tipp: 22.04.2012
"Haste Töne" singt für die Burghofbühne
siehe auch auf unserer Termine-Seite
Berit Heinrich
Showtime im Ledigenheim
war es eine große Party.
DINSLAKEN.
Zu einem Konzert der besonderen Art hatte der Chor "Haste Töne" ins Ledigenheim
geladen: " It`s Showtime" lautete das Motto des Abends und wies schon darauf hin,
was an diesem Abend für Musik geboten werden sollte.
Stücke aus bekannten Filmen und Musicals wurden in einer eigenen Ausarbeitung
von dem Pop-Rock-Chor dargestellt.
Als das Licht erlosch und so den Beginn des Konzertes ankündigte, kamen zunächst nur
Chorleiter Rainer Stemmermann, Gitarrist "Wolle" von "The Holtbridges" und Stefan
Grafers (Drum und Percussion), bekannt durch den Essener Chor "Young People", auf die
Bühne und eröffneten den Abend mit einem Instrumental-Intro, das an Lounge-Musik erinnerte.
Lockere Dialoge zur Erklärung
Anschließend lief der Chor ein. Rot, schwarz und weiß gekleidet, dem Logo des Chores entsprechend,
begrüßten sie das Publikum mit dem Lied "Willkommen, Bienvenue". Die anschließende Moderation
durch den Abend übernahmen der erste Vorsitzende Bert Seuken und Chormitglied Gary
Garrettson. Durch locker geführte Dialoge gaben sie die Inhalte der einzelnen Stücke wieder und
stimmten darauf ein.
Die erste Hälfte des Konzertes dominierten eher ruhige Lieder aus dem 20. Jahrhundert, darunter
Klassiker wie "Over the Rainbow", "Moon River", "Aquarius" und Let the Sunshine in".
Garrettson äußerte sich in diesem Zusammenhang: "Wir wollen New York, wir wollen Broadway!"
Angepasst war auch die Kulisse. Das Treiben New Yorks wurde auf einer Großleinwand
im Hintergrund dargestellt und verstärkte die Atmosphäre.
Deutlich wurde, dass der Chor Spaß am Singen hat. Die Sänger und Sängerinnen swingten, klatschten und lachten.
Immer wieder stellten sie die Inhalte der Lieder szenisch und mit Gesten dar.
Luftgitarren und aufblasbare Gitarren wurden aus der Trickkiste gekramt und unterstrichen den besonderen Rock-Aspekt des Chores. Das Publikum
wurde durch so viel Energie angesteckt, klatschte, schnipste und tanzte ebenfalls mit.
Hervorzuheben sind die Solosänger des Abends, die Passagen einzelner Lieder alleine sangen.
So leitete Gary Garrettson das Lied "Maria" ein, das er allen Frauen, die den Namen tragen, widmete. Kurt Lehmann
und Gabi Nehlsen sangen den Song "Tonight" ebenfalls aus der West Side Story, im Duett.
Abba, Beatles, Elton John
Nach einer kleinen Erfrischungspause schloss sich der zweite Teil der zweistündigen Veranstaltung
an. Laut Stemmermann wollten sie "die aktuelle Wirklichkeit der Musicals" darstellen. Lieder von
den Beatles, Abba und Elton John standen nun auf dem Programm. Hier wurde das Publikum motiviert
mitzusingen. Eine ausgelassene Stimmung herrschte. Mit "Can you feel the Love tonight"
zeigte der Chor eine weitere Stärke: Das Singen mit ganz viel Gefühl.
Die Veranstaltung richtete sich dem Ende entgegen. Die Sängerinnen gaben Abbas Klassiker
"Gimme gimme gimme" zum Besten, während sich die Männer lieber zurückzogen, um beim
anschließenden "Waterloo" wieder ins Geschehen einzugreifen.
Das Publikum zeigte seine Begeisterung durch stehende Ovationen. Nach einigen
Dankesworten an die mitwirkenden Helfer und Sponsoren gab der Chor noch eine Zugabe.
Bei wiederholten "Let the Sunshine in" begannen die Mitwirkenden eine Party auf der Bühne,
die sich auf das Publikum übertrug. Eine gospelähnliche Atmosphäre schloß den Abend und der Chor
verabschiedete sich mit dem Lied "Thank you for the Music".